Integrationsmodell

Ortsverband Bottrop e.V.

 
 

Bewohnerberichte

Wir fragten D., warum er nicht mehr bei seiner Mutter wohnt:

 

Da war ich schon 23 Jahre alt, schon erwachsenen. Erwachsene Leute wohnen nicht mehr bei den Eltern. Das macht jeder so.

Ich muß lernen, selbständig zu werden, vielleicht schaffe ich es ja eines Tages.

Wir haben hier alle unsere Aufgaben, die wir machen müssen.

Zum Beispiel den Tisch decken, die Bäder putzen, einkaufen. Jeden Tag wechseln wir uns dabei ab.

In meiner Freizeit gehe ich oft zum Trödelmarkt. Da muß ich schon mal mit dem Bus fahren. Ich sammle nämlich alte Spielzeug-Autos.

An einem Malkurs habe ich auch schon teilgenommen.

Mittwochs ist immer Wohntraining, da habe ich Plätzchen für den Weihnachtsbasar gebacken.

Ausflüge mache ich auch immer mit. Einmal waren wir in Solingen, da habe ich elektrische Gelenkbusse gesehen.

Wir sind auch schon oft in den Urlaub gefahren. Mit Frauke fliegen wir nach Blackpool.

Mit den Betreuern übe ich Englisch zu sprechen, damit ich mich da unterhalten kann. Zum Frühstück sage ich dann:"I want mushroom with bacon, eggs, beans and toast."

An der Mosel und auf Teneriffa waren wir auch schon.

 
 
 
 

Von Peter wollten wir zunächst wissen, was er so in seiner Freizeit macht:

Manchmal besuche ich Christian oder gucke mit Michael Videos. Im Moment habe ich aber nicht so viel Zeit, weil ich eine neue Freundin habe.

Als wir den Garten neu gemacht haben, habe ich geholfen, den Zaun aufzubauen; den Rasen mähe ich auch.

Am besten ist der Bauwagen, den wir bekommen haben. Den habe ich erst mal ausgefegt. Dann habe ich das Dach gestrichen. Am liebsten pflanze ich die Blumen im Garten.

Ich helfe immer mit, auch als Michael nach oben gezogen ist. Da mußte renoviert werden. Ich habe beim Streichen geholfen.

 
 

Auch im Urlaub immer hilfsbereit - Peter beim Schneeschaufeln...

 
 
 
 
 
 
 
 

Wenn wir Ausflüge oder Urlaub machen, fliege ich am liebsten mit dem Flugzeug, so wie nach Blackpool oder Teneriffa.

Als ich zum "IM" kam, hat sich einiges für mich geändert. Hier muß ich viele Sachen allein machen.

Ich putze mein Zimmer, wasche meine Wäsche allein und gucke, was wir brauchen, und dann gehe ich einkaufen.

 
 
 
 
 

Interview mit Nina, 27 Jahre alt:

Welche Aufgaben bzw Arbeiten werden Dir in der Werkstatt zugetragen?

Ich arbeite in der Abteilung für Kleinmontage, zum Jahresende werden meistens Weihnachtswaren sortiert und eingepackt. Oft bin ich auch für Botengänge zuständig.

 

Nina!

 

Du wohnst jetzt seit ca. eineinhalb Jahren in dem neuen Wohnheim. Was hat sich geändert?

Es hat sich kaum etwas für mich geändert, außer, daß ich durch die neue Wohnsituation an Selbständigkeit dazugelernt habe.

 
 
 

Würdest Du etwas ändern wollen?

Es wird sich mit der Zeit schon etwas ergeben ...

 
 
 

Wie ist das Zusammenleben in der WG mit den anderen Bewohnern für Dich?

Ich finde es gut, daß man sich gegenseitig hilft und sich in Gesprächen miteinander austauschen kann.

 
 
 

Wie ist der Umgang mit den Betreuern bzw. Betreuerinnen für Dich?

Relativ gut, mit den meisten verstehe ich mich gut. Für manche ist es vielleicht nicht einfach mich zu heben, da ich an den Rollstuhl gebunden bin.

 

Die Einrichtung des Zimmers habe ich selbst ausgewählt...

 

Was machst Du in Deiner Freizeit?

Ich gehe gerne einkaufen, ins Kino und spiele gerne Gesellschaftsspiele.

 
 
 

in welchen Bereichen des Alltags brauchst Du Unterstützung?

Ich brauche vor allem in der Körperpflege Unterstützng, beim Schreiben nutze ich schon mal einen Computer als Schreibhilfe.

 
 
 

Hat sich was an Deiner Lebensqualität durch den Einzug ins Wohnheim geändert?

Ich habe mehr Selbständigkeit und Eigenverantwortung in der Gestaltung gemeinsamer Aktivitäten erreicht.

 
 
 
 
 
 

Interview mit Uwe

 

Welche Aufgaben bzw. welche Arbeiten werden Dir in der Werkstatt zugetragen?

Ich bin in der Schlosserei tätig, wo Möbelschlösser montiert werden. Ich habe 1996 in der Rheinbabenwerkstatt angefangen zu Arbeiten. Am Anfang habe ich zunächst mitbekommen, wie die Schlösser montiert werden, zwischenzeitlich haben wir auch schon mal Putzmittel oder Flaschen in Kartons eingepackt und auf Paletten gestapelt.

 
 
 

Du wohnst jetzt ein Jahr hier in dem neuen Haus, was hat sich für Dich geändert?

Das aus einem Haus zwei Häuser geworden sind, da jetzt mehr Bewohner in dem Wohnheim wohnen. Die Zimmer sind größer geworden.

 
 
 

Würdest Du etwas ändern wollen?

Ich habe beim Umzug viele neue Möbel bekommen, sogar ein Wasserbett. (Uwe hat seit einigen Jahren Rheuma) Ich bin damit sehr zufrieden.

 
 
 

Wie ist das Zusammenleben in der WG mit den anderen Bewohnern für Dich?

Gut !

 
 
 

Wie ist der Umgang mit den Betreuern bzw. Betreuerinnen für Dich?

Gut !

 
 
 

Was machst Du gerne in deiner Freizeit?

Da erledige ich meistens Dinge, die ich in der Woche nicht schaffe. Im Moment lese und schreibe ich sehr viel. Ich fahre auch gerne in den Urlaub oder schaue schon mal gerne Fußball im Fernsehen.

 
 
 

In welchen Bereichen des Alltags brauchst Du Unterstützung?

Beim Einkaufen oder bei Artztbesuchen, bei Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

 
 
 

Hat sich was an Deiner Lebensqualität durch den Einzug in das neue Wohnheim geändert?

Ich fühle mich hier etwas wohler und bin noch selbständiger geworden.

 
 
 
 
 
 

Interview mit Dennis, 24 Jahre alt

 

Welche Aufgaben bzw. welche Arbeiten werden Dir an Deinem Arbeitsplatz zugetragen?

Ich arbeite auf dem Rotthofshof, einem Bauernhof in der Nähe von Kirchhellen. Wir arbeiten dort sehr viel draußen z.B.in der Gartenpflege. Weiterhin bin ich für die Versorgung der Tiere zuständig, das beinhaltet vor allem die Fütterung der Tiere. Es kommt auch schon mal vor, daß ich einen Transport begleite z.B. wenn die Schweine weg gebracht werden.

Diese Arbeit fällt meistens am Wochenende an. Auch die Pferde auf dem Hof müssen am Wochenende versorgt werden.

 

Dennis!

 

Du wohnst jetzt seit einem Jahr hier, vorher hast Du bei deinen Eltern gewohnt. Was hat sich für Dich geändert, würdest Du an der momentanen Situation etwas ändern wollen?

Ich habe etwas mehr Freiheiten hier, muß allerdings auch mehr Aufgaben für die Wohnung übernehmen wie z.B. Einkaufen, Wäschewaschen und Putzen.

Ich würde gerne noch mehr Selbständigkeit erlernen, denn mein Ziel ist es, in eine eigene Wohnung zu ziehen, z.B. ins Ambulant Betreute Wohnen.

 
 
 

Wie ist das Zusammenleben in der WG mit den anderen Bewohnern für Dich?

Ich habe mich mittlerweile ganz gut eingelebt.

 
 
 

Wie ist der Umgang mit den Betreuern bzw. Betreuerinnen für Dich?

Ich habe einen ganz guten Draht zu den Betreuern.

 

in meinem Zimmer fühle ich mich wohl...

 

Was machst Du gerne in deiner Freizeit?

Ich spiele gerne Billiard und wenn ich die Zeit dazu habe koche ich schon mal ganz gerne. Ich bin Fußballbegeistert, manchmal gehe ich ins Stadion, am liebsten nach Schalke.

 
 
 

In welchen Bereichen des Alltags brauchst Du Unterstützung?

Bei Anträgen, z.B. bei der Krankenkasse, ab und zu auch schon mal beim Kochen.

 
 
 

Hat sich etwas an deiner Lebensqualität durch den Einzug in das Wohnheim geändert?

Ich habe durch den Einzug in das Wohnheim mehr soziale Kontakte, vor allem zu den anderen Bewohnern.

 
 

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Mitglied im

 

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Mitglied im

 

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Mitglied im Verein zur Förderung geistig und körperlich Behinderter e.V. Bottrop und Kirchhellen

 
 

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